Gelatine-Desserts

Der Kochvorgang zerstört nicht – wie man früher glaubte – zumindest für einige Zeit die Gerinnungsfähigkeit der Gelatine. Falls nötig kann sie also für 10 bis 15 Minuten gekocht werden ohne dass es zu einer Veränderung kommt.

Tapioka-Creme

In dem hier vorgestellten Rezept sowie in den beiden folgenden wird Tapioka als Andickungsmaterial verwendet. Tapioka ist praktisch eine echte Stärke und wird aus den Maniokwurzeln gewonnen, einer Pflanze, die in tropischen und subtropischen Regionen wächst. Im Herstellungsprozess werden die meisten der Stärkezellen aufgerissen. Man kann die Tapiokastärke in zwei Formen kaufen, von denen die erste eine wesentlich längere Kochzeit erfordert als die andere.

Weichpudding

Der Pudding im nachfolgenden Rezept ist weitläufig bekannt als gekochter Pudding, doch das ist in keiner Hinsicht ein korrekter Name, denn der Pudding erreicht nie den Siedepunkt. Die herkömmliche Zubereitungsmethode erfolgt im Wasserbad. Der Pudding sollte während der Zubereitung kontinuierlich gerührt werden. Er wird nicht andicken wie gebackener Pudding, obwohl die Menge an verarbeiteten Eiern und Milch noch höher sein kann. Sobald die Mischung einen Löffel leicht bedeckt, ist sie fertig. Dann sollte sie vom Herd bzw. aus dem Wasserbad entfernt werden.

Pudding

Die wesentlichste Anforderung an einen erfolgreichen Pudding ist die richtige Textur und die Temperatur, mit der er gebacken wird, ist größtenteils verantwortlich für diesen Punkt. Eine zu hohe Temperatur oder zu langes Kochen bewirken, dass der Pudding gerinnt und die Ränder voller Löcher sind. Eine besonders glatte Textur lässt sich erzielen wenn der Eidotter allein anstelle des gesamten Eis verwendet wird um den Pudding anzudicken. Die Mengenangaben im nachfolgenden Rezept ergeben einen Pudding von sehr guter Textur, doch wenn eine größere Menge an Eiern verwendet wird, ist das Ergebnis ein festerer, härterer Pudding.